Schönen Samstagmorgen!
Diese Woche hat mich Alan Greenspan zum letzten Mal beim Espresso begleitet. Er ist im Alter von 100 Jahren verstorben. Völlig unerwartet kann man das wohl nicht nennen. Aber der „Maestro” hat meine Jahre als junger Fondsmanager geprägt wie kaum ein anderer.
Was mich diese Woche beschäftigt hat:
→ Ein Nachruf auf Greenspan: Maestro, Fedspeak-Erfinder, Notenbanklegende, und ein Mann, der 2008 vor dem Kongress sein Weltbild öffentlich infrage gestellt hat
→ FINRA meldet: Wertpapierkredite in den USA haben die Schwelle von 1,4 Billionen Dollar überschritten, fast doppelt so viel wie noch 2024
→ Der Greenspan-Put als kulturelle Wurzel des Risikoverhaltens, das wir heute an den Märkten beobachten
Das Fazit der Woche:
Ein Mann, der mit 82 Jahren sein Weltbild öffentlich infrage stellt, verdient Respekt. Und wer heute mit geliehenem Geld an der Börse spekuliert, sollte wissen: Der Kredit ist nicht umsonst der siamesische Zwilling der Spekulation.
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