Extreme Armut: China ist Vorreiter – aber Indonesien holt auf

China gilt oft als Paradebeispiel für die erfolgreiche Bekämpfung von Armut – und das zurecht: In den 1980er-Jahren lebten über 90 % der Bevölkerung in extremer Armut, heute liegt dieser Wert bei nahezu null.

Doch wer glaubt, China sei allein für den Rückgang globaler Armut verantwortlich, liegt falsch. Auch andere Länder haben beeindruckende Fortschritte erzielt – allen voran: Indonesien.

1984: 74 % der indonesischen Bevölkerung lebten unter der internationalen Armutsgrenze von 2,15 USD pro Tag.

2023: Nur noch 1,8 % – ein Rückgang von über 120 Millionen Menschen auf rund 5 Millionen.

Besonders bemerkenswert: Trotz wirtschaftlicher und politischer Krisen wie den Unruhen 1998 hat Indonesien langfristig Kurs auf mehr Wohlstand genommen.

Die internationale Armutsgrenze ist extrem niedrig angesetzt. Doch auch bei höheren Schwellen hat Indonesien laut Weltbankdaten spürbare Fortschritte gemacht.

Quelle: Our World in Data (2024), World Bank

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