Die jüngsten politischen Aussagen aus Washington und Davos bleiben nicht folgenlos. Sie werden an den Kapitalmärkten nicht kommentiert, sondern bepreist. In Renditen, Wechselkursen und Risikoaufschlägen.
Die USA stehen vor einem hohen und kontinuierlichen Finanzierungsbedarf. Gleichzeitig wächst politische Unsicherheit. Das macht Vertrauen teurer. Nicht abrupt, nicht dramatisch, aber dennoch spürbar. Der Safe-Haven-Status der USA ist nicht verschwunden, wird jedoch zunehmend hinterfragt.
Niemand muss Kapital abziehen, um Wirkung zu entfalten. Es reicht, höhere Renditen zu verlangen. Genau darin liegt der stille Machtfaktor der Märkte.
Vielleicht erleben wir keinen plötzlichen Vertrauensverlust. Vielleicht endet nur der Rabatt, den man diesem Vertrauen lange eingeräumt hat.
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