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Bei meinem letzten Morgen-Espresso habe ich mich mit dem neuen Arbeitsmarktbericht der OECD beschäftigt. Ich musste mir eingestehen: Auch ich bin nicht ganz frei von Vorurteilen! Denn wenn Italien und Griechenland heute unter 10 % Arbeitslosigkeit melden, denke ich spontan: „Wer hat da gemogelt?“
OECD-Durchschnitt liegt bei nur 4,9 % – fast am Allzeit-Plus seit 2001!
Japan & Mexiko: Top-Ranking – aber aus völlig unterschiedlichen Gründen – Arbeitskräfteknappheit trifft auf Wirtschaftsboom
Spanien liegt mit 10,9 % an der Spitze – strukturelle Baustellen bleiben trotz Erholung
Türkei, Slowenien & Co. erreichen Tiefststände seit 2001 – starke Entwicklung auf breiter Ebene
Aha-Effekt: Gleiche Zahlen, komplett unterschiedliche Geschichten. Zahlen allein täuschen – der Kontext macht den Unterschied!
Auffallend ist, dass in fast allen OECD-Ländern die Arbeitslosigkeit zuletzt wieder angestiegen ist. Österreich liegt mit 5,4 % über dem EU-Schnitt (4,9 %), Deutschland mit 3,5 % und die Schweiz mit 4,5 % deutlich darunter. Auch hier spürt man die fehlende Konjunkturdynamik – der Wirtschaftsmotor in der Alpenrepublik ist gehörig ins Stottern geraten.

Quelle: Visual Capitalist / Screenshot (8.7.2025 – 8:34 Uhr)
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