#8/382: Das 20-Milliarden Dollar-Paradoxon und ein 382 Milliarden Abschiedsgeschenk
Frühstück mit unserer Austauschschülerin Anna aus Bologna. Während der Espresso für italienisches Flair sorgt, offenbart der Blick auf die Märkte ein bizarres Bild: Rom wirkt für Investoren aktuell solider als Washington.
Espresso-News im Überblick:
👉 Zins-Paradoxon: Italien zahlt für 10-jährige Anleihen 3,3 %, die USA hingegen 4,3 %. Das US-Defizit von 2 Billionen USD führt dazu, dass „Donald“ aktuell 20 Milliarden USD mehr Zinsen zahlt als Italien – ein hartes Urteil der Märkte.
👉 Nvidia-Rekord: 68 Mrd. USD Umsatz und eine außergewöhnliche Nettomarge von 63 %. Trotz horrender KI-Innovationskosten bleibt Nvidia die Cash-Maschine des Sektors.
👉 Buffetts Erbe: Stabwechsel bei Berkshire Hathaway. Greg Abel übernimmt einen Cashberg von 382 Mrd. USD – ein klares Indiz, dass der Altmeister die aktuellen Märkte als teuer einstuft.
👉 DAX-Überraschung: Volkswagen reiht sich mit 77 Mrd. USD Bruttoliquidität unter die globalen Cash-Giganten ein, auch wenn die Verschuldung auf der Passivseite hoch bleibt.
Mein Wochen-Resümee:
80 % der wichtigsten Indizes notieren im Bullenmarkt – „Dolce Vita“ auf dem Börsenparkett. Die Frage aller Fragen bleibt aber gleich: Wie geht es weiter?
🔻Die ganze Kolumne findest du unter folgenden Links:
Logbuch-Serie: Kleine Zeitung
e-fundresearch: Börsenbarometer
FH JOANNEUM: Wöchentlicher Börsenbrief