2025 fühlte sich für viele Investor:innen lange nicht nach einem guten Jahr an.
Negative Nachrichten bestimmten das Bild: Zölle, geopolitische Spannungen, Rezessionsängste und immer wieder die Sorge vor einer möglichen KI-Blase.
Ein nüchterner Blick auf die Märkte erzählt jedoch eine andere Geschichte.
Die Performance war in vielen Bereichen deutlich besser, als es das Stimmungsbild vermuten ließ.
Nach dem markanten Kurseinbruch im April rund um den sogenannten „Liberation Day“ haben einige Investor:innen den Markt verlassen. Die Unsicherheit war groß, der Newsflow überwiegend negativ. Rückblickend erwies sich genau das als teure Entscheidung: Die Börsen erholten sich rasch und legten im weiteren Jahresverlauf kräftig zu.
Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung des österreichischen Aktienmarktes.
Der ATX zeigte 2025 eine außergewöhnlich starke Performance. Investitionen in Wien lieferten in diesem Jahr eine bessere Entwicklung als Engagements an der Wall Street in New York.
Die wichtigste Lehre aus diesem Börsenjahr ist zeitlos:
Märkte verarbeiten Unsicherheit oft schneller als Anleger:innen. Wer sich von Angst und Schlagzeilen leiten lässt, läuft Gefahr, langfristige Chancen zu verpassen.
Ein gutes Jahresende braucht keine Euphorie.
Aber es darf Zuversicht haben.
2025 hat einmal mehr gezeigt, was langfristig trägt:
Geduld, Struktur und ein ruhiger, analytischer Blick auf die Märkte.

