ÖBV-Vorstand Günther Herndlhofer erläutert im Gespräch mit e-fundresearch.com Gastmoderator Josef Obergantschnig die Hintergründe der neuen Klimastrategie seines Hauses. Neben regulatorischen Anforderungen setzt die ÖBV dabei gezielt auf einen kooperativen Ansatz. Das Interview beleuchtet, wie die Strategie über reine Kennzahlen hinausgeht, welche Rolle wissenschaftliche Fakten spielen und warum Nachhaltigkeit für institutionelle Investoren vor allem ein Werkzeug des Risikomanagements ist.
Top-Insights des Interviews
Kooperation statt isolierter Kennzahlen: Die ÖBV nutzt ihre Struktur als Verein auf Gegenseitigkeit, um den Klimawandel als kollektives Thema zu behandeln. Die Strategie dient nicht nur der Erfüllung von Reporting-Pflichten, sondern versteht sich als Einladung zum Dialog an alle Partner und Kunden.
Fokus auf Financial Literacy: Ein zentrales Ziel ist es, Informationsasymmetrien abzubauen. Durch die Vermittlung wissenschaftlich fundierter Fakten will das Unternehmen aktiv gegen weit verbreitete Halbwahrheiten und „Klima-Mythen“ vorgehen.
Nachhaltigkeit als Risikomanagement: Langjährige Erfahrung in der Kapitalanlage zeigt, dass nachhaltige Investments primär zur Risikominimierung beitragen. Da bei vergleichbaren Erträgen das Risiko sinkt, wird Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil eines modernen, risikoadjustierten Portfoliomanagements betrachtet.


