Banken und Zinsabsicherungen

Die Volatilität an den Zinsmärkten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Europäische Banken haben in diesem volatilen Umfeld ihre Absicherungsmaßnahmen erheblich ausgeweitet.

2023 betrug das ausstehende eurodenominierte Volumen an derivativen Absicherungsgeschäften das 3,4-Fache des Wertes von 2020. Dies zeigt, wie wichtig es für Banken geworden ist, sich gegen Zinsrisiken abzusichern.

Warum ist das wichtig?
Absicherungen durch Derivate helfen Banken, durch Zinsschwankungen verursachte Abschreibungen zu vermeiden. Dies schützt nicht nur die Banken selbst, sondern auch die Wirtschaft insgesamt. Bankenkrisen haben schon des Öfteren auch die Realwirtschaft in den Abgrund gezogen.

Blick in die Zukunft
Die Unsicherheiten werden bleiben. Banken und andere Finanzmarktteilnehmer werden wohl auch in Zukunft versuchen, einen beträchtlichen Teil ihrer Risiken abzusichern. Das wird dazu führen, dass das Volumen an den Terminmärkten weiter steigt. Hiermit sind aber durchaus auch andere Risiken verbunden, wie beispielsweise das Kontrahentenrisiko.

Screenshot: 8.7.2024 (McKinsey)

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