Zwischen Glühwein, Silicon Valley und dem Italiener um die Ecke lässt sich gut beobachten, wie unterschiedlich schnell sich Welt und Wirtschaft bewegen. Während Technologiekonzerne neue Rekorde markieren und künstliche Intelligenz Milliarden anzieht, tastet sich Europa nur langsam aus der wirtschaftlichen Schwächephase. Auf den Straßen ist davon wenig zu spüren, in den Daten umso mehr.
In der aktuellen Kolumne geht es um diese Gegensätze. Um einen Aktienmarkt, der von wenigen großen Tech-Konzernen getragen wird. Um Erwartungen, die oft schneller wachsen als Umsätze. Und um eine europäische Wirtschaft, die zwar wieder wächst, aber ohne den Schwung, den viele herbeireden möchten.
Auch Österreich ist formal nicht mehr in der Rezession, doch ein Wachstum von rund 0,5 Prozent fühlt sich eher nach vorsichtigem Aufatmen als nach Aufbruch an. Gleichzeitig ringt Europa um seine industrielle Zukunft, justiert beim Verbrenner-Aus nach und versucht, technologische Abhängigkeiten zu reduzieren.
Am Ende führt der Blick nach Italien, wo bessere Ratings auf politische Symbolik treffen und die Frage offen bleibt, was langfristig wirklich trägt. Vielleicht hilft dabei ein Espresso mehr als große Worte.
🔻Die ganze Kolumne findest du unter folgenden Links:
e-fundresearch: Börsenbarometer
FH JOANNEUM: Wöchentlicher Börsenbrief
PDF: Logbuch des Börsianers vom 20.12.2025
